Lounge Cherie
Das sind wir
Lounge Cherie ist entstanden, weil Ursula etwas gesucht und nicht gefunden hat: Kleidung, die sich gut anfühlt und deren Herkunft sich erklären lässt.
Heute führt unsere Familie das Label gemeinsam, mit einem Geschäft in Frohnleiten und einer Fertigung in Europa, die wir bis zum Nähtisch zurückverfolgen können.
Fünfundzwanzig Jahre Schneidermeisterin
Ursula Matschy hat ihr Handwerk an der Modeschule in Graz gelernt. Danach arbeitete sie für verschiedene Produzenten und lernte die Branche von innen kennen: wie Kollektionen entstehen, wo gespart wird und was das mit einem Kleidungsstück macht.
In München machte sie sich als Schneidermeisterin mit einer eigenen Trachtenboutique selbstständig. Dort gab es keine Stangenware. Jedes Teil wurde nach Maß gefertigt, von Hand geschneidert, für eine bestimmte Person. Das hat sie gut fünfzehn Jahre lang gemacht.
Diese Zeit prägt bis heute, wie wir arbeiten. Wer jahrelang auf Maß gearbeitet hat, denkt bei einem Schnitt zuerst an den Körper, der darin steckt.
„Mein Design ist alterlos. Ich möchte, dass jede Person, die Lounge Cherie trägt, das Besondere spürt.“
Ursula Matschy
Warum es Lounge Cherie gibt
In der Corona-Zeit hat Ursula wie viele mehr Sport gemacht und dabei nach passender Kleidung gesucht. Was sie fand, überzeugte sie nicht. Entweder steckte trotz grüner Werbung Polyester im Stoff, oder die Herkunft ließ sich nicht nachvollziehen, oder beides zugleich.
Für jemanden, der jahrelang selbst genäht hat, ist so ein Kleidungsstück leicht zu durchschauen. Man sieht an der Naht, wie schnell es gehen musste, und man spürt am Stoff, was er gekostet hat.
Also hat sie selbst begonnen. Für Ursula ist Lounge Cherie deshalb kein Geschäftsmodell, sondern eine Haltung, die sie schon lange begleitet.
Woraus unsere Kleidung besteht
Statt Versprechen findest du bei uns Angaben, die sich prüfen lassen.
|
Die Faser |
Das Elastan |
|
Das Zubehör |
Die Zertifizierung |
Biologisch abbaubares Elastan kommt in der Bekleidungsindustrie kaum vor, weil es aufwendiger und teurer ist als herkömmliches. Für uns ist es der logische Schluss: Eine Faser, die zurück in den Kreislauf kann, verliert ihren Sinn, wenn ein Anteil im Stoff für immer bleibt.
Wo unsere Teile entstehen
Lange haben wir mit einem kleinen Familienbetrieb im Norden Kroatiens gearbeitet, zweieinhalb Stunden von unserem Atelier entfernt. Aus dieser Zusammenarbeit stammen die Teile, die du heute im Shop findest.
Mit der neuen Herbstkollektion fertigen wir in Portugal, in der Nähe von Lissabon. Der Wechsel hatte zwei Gründe: die Kosten und unsere Ansprüche an die Verarbeitung. Portugal hat eine lange Tradition in der Textilfertigung, und wir haben dort einen Partner gefunden, der beides zusammenbringt.
Was gleich geblieben ist: Wir fertigen in Europa, wir kennen den Betrieb, und wir können jeden Schritt benennen. Das war für uns die Bedingung, unter der wir überhaupt gewechselt haben.
Ein Familienbetrieb im wörtlichen Sinn
Ursula entwirft und entscheidet über Material und Schnitte. Marketing, Website und Inhalte liegen bei uns Kindern, die Fotografie ebenfalls in der Familie.
Im Geschäft in Frohnleiten berät dich Manuela. Sie hat über zwanzig Jahre Erfahrung im Einzelhandel und sagt dir ehrlich, wenn ein Teil nicht passt. Das ist uns lieber als ein Verkauf, der zurückkommt.
Das hat einen Nachteil und einen Vorteil. Wir sind langsamer als große Häuser. Dafür trifft jede Entscheidung jemand, der den Namen der Marke trägt.
„Lounge Cherie verlässt kaum den Körper. Geschweige denn, dass es im Schrank landet.“
Aus einer Kundenbewertung
Kleidung zum Leben
Unsere Teile sind gemacht für die Yogastunde, den Alltag, ruhige Abende zuhause und alles dazwischen. Am Hauptplatz 38 in Frohnleiten kannst du sie anprobieren und die Stoffe in die Hand nehmen. Bei einem Material, das man beschreiben kann, aber erst im Tragen versteht, ist das mehr wert als jede Produktbeschreibung.
